Migration und Integration

Die Herausforderungen der Migration und Integration sind weiter positiv voranzutreiben. In allen Bereichen besteht sicherlich weiterhin Nachholbedarf.

Integration hat eine lange Geschichte in Quakenbrück und der gesamten Kulturregion Artland und steht heute mehr denn je auf der Tagesordnung. Bereits heute haben mehr als ein Drittel der Quakenbrückerinnen und Quakenbrücker einen Migrationshintergrund und stammen aus 75 verschiedenen Ländern.

Der Migrationsanteil ist vor allem bei jungen Menschen sehr hoch.

Mit Fördermitteln aus unterschiedlichsten Bereichen arbeitet man seit 2003 daran, die Gesellschaftliche Integration Quakenbrücks weiter zu verbessern. So war Quakenbrück in der Vergangenheit u.a. ExWoSt-Modellkommune, hat seit 2004 ein Soziale-Stadt-Quartier und beteiligt sich an den Förderprogrammen wie BIWAQ und JUSTIQ die von der EU und vom Bund finanziert werden. Des Weiteren arbeiten viele haupt- und ehrenamtliche Akteure in verschiedenen Gremien daran das Zusammenleben in der Gemeinde zu gestalten und Problemlagen gemeinsam zu lösen. Koordiniert wird die Integrationsarbeit in der Samtgemeinde Artland durch die Fachstelle Gesellschaftliche Integration.

Durch die Investition der Firma Tönnies in der Mitgliedsgemeinde Badbergen werden viele Arbeitsplätze entstehen. Die meisten neuen Beschäftigten kommen möglicherweise überwiegend aus dem osteuropäischen Raum. Mit einem Nachzug der Familien ist daher stark zu rechnen. Das Migrationskonzept des Landkreises ist hier sicherlich sehr hilfreich, muss aber auf die Bedürfnisse vor Ort genau angepasst werden. Sprachschulen, Kinderbetreuung oder auch die Willkommenskultur sind wichtige Bedürfnisse und Ansprüche. Auf ehrenamtliche Helfer kann man in diesem Zusammenhang nach meiner Auffassung sicherlich nicht verzichten.

Vielfach ist zu hören welches Konzept/welcher Weg denn nun in Badbergen verfolgt werden soll. Aus meiner Sicht sollte es ein Weg sein, der auf die genauen Bedürfnisse vor Ort, nämlich auf die „der Artländer“, abgestimmt wird.

Die Arbeitnehmer werden kommen, ebenso ihre Familien. Wir wollen sicherlich alle, dass sie dabei vernünftig in Wohnungen untergebracht und gut integriert werden.

Ich wünsche mir bei den ganzen Diskussionen, dass wir alle offen sind für die zukünftigen Rahmenbedingungen des „Artländer Weges“, denn Zuzug ist einfach wichtig für die Entwicklung einer Region. Hier würde ich gerne unterstützend mitwirken.

„Zusammen für das Artland“

VERWALTUNGSERFAHRUNG AUF VERSCHIEDENSTEN EBENEN

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LEIDENSCHAFT FÜR DIE KOMMUNALPOLITIK