Klima- und Artenschutz

Der Masterplan „100 % Klimaschutz“ des Landkreis Osnabrück hat verschiedene Handlungsfelder, die man auf die Samtgemeinde übertragen kann. Hier sind sicherlich das Etablieren der E-Mobilität, Erneuerbare Energien und die Sanierung im eigenen Gebäudebestand zu nennen und weiter voranzubringen.

Erfreulich ist nunmehr, dass eine Bestandsaufnahme aller bislang beschlossenen Initiativen oder Maßnahmen, die zu einem späteren Zeitpunkt noch zu weiteren CO-2-Einsparungen beitragen können, in einer Aufstellung zusammengefasst wurden, dem Klimaschutzkonzept. Dieses wurde vor kurzem durch den Samtgemeinderat einvernehmlich verabschiedet.

Auf die Schulter klopfen kann man sich damit aber sicherlich noch nicht, aber es ist wichtig, um aktiv Veränderungen vor Ort vorzunehmen, da Klimaschutz uns alle angeht, denn er ist private, wirtschaftliche und kommunale Aufgabe.

Nunmehr geht es in die Beratungen, ob ein Klimaschutzmanager installiert wird. Hier sage ich deutlich, dass er unverzichtbar für die Umsetzung eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes ist. Er ist eine wichtige Anlaufstelle, der die vielen Ansätze und Maßnahmen für eine Umsetzung aus dem Konzept koordiniert und begleitet, denn aus den jeweiligen Steckbriefen ist ablesbar, wo genau angesetzt werden muss.

Im Bereich der erneuerbaren Energien haben die Gemeinden Badbergen und Menslage bereits rund 150% erneuerbarer Energie selbst vor Ort produziert. Diese werden durch Windkraft, PV-Anlagen oder größere Biomassen erwirtschaftet. Hier zeigen sich aktuell einige Veränderungen, u.a. durch das Re-Powering (weniger Windräder, dafür größere Höhe/Leistung). Mein Ziel ist es trotzdem, dass auch in den anderen Gemeinden mehr erneuerbare Energien produziert werden und weitere verbesserte Angebote entstehen.

Die Landesregierung hat erfreulicherweise am 10.11.2020 einstimmig den Niedersächsischen Weg für mehr Artenvielfalt und einen Ausgleich zwischen Naturschutz und Landwirtschaft beschlossen. Umso erfreulicher ist es, dass sich die Samtgemeinde Artland vor kurzem bereits dem Bündnis für biologische Vielfalt angeschlossen hat. Hier wird man sicherlich weitere wichtige Impulse und Anregungen für die Naturschutzarbeit erhalten können. Dieses unterstütze ich ausdrücklich.

„Zusammen für das Artland“

VERWALTUNGSERFAHRUNG AUF VERSCHIEDENSTEN EBENEN

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LEIDENSCHAFT FÜR DIE KOMMUNALPOLITIK