Interessanter Austausch mit der Ev. Kindertagesstätte Badbergen

Von: Redaktion | michael-buergel.de

18. Juni 2021

In der Ev. Kindertagesstätte Badbergen werden aktuell 6 Gruppen mit insgesamt 117 Kindern betreut. Bei den Gruppen handelt es sich um fünf Ü3-Gruppen und eine U3-Gruppe. In den beiden Integrationsgruppen der Ü3 werden auch Kinder betreut, die einen erhöhten Förderbedarf haben. Das ist schon echt eine hohe Anzahl an Kindern, die hier durch fachkundiges Personal betreut werden. Eine vorhandene Ganztagsgruppe reicht daher leider nicht mehr aus – der Bedarf wird weiter steigen, sodass man händeringend auf die zweite Kindertagesstätte wartet. Dies war auch ein Grund, warum ich mich mit Mitgliedern des SPD-Ortsverein Badbergen vor Ort selbst einmal einen Eindruck über die derzeitige Situation verschaffen wollte. Hier hat uns freundlicherweise die Leitung, Frau Marina Ebeling, mit vielen guten Informationen versorgt und uns auch die ein oder andere gute Idee mit auf den Weg gegeben.

Erfreulich hat sie angemerkt, dass derzeit alle Stellen besetzt sind. Zudem sind alle Mitarbeiter*innen darüber glücklich, dass die Landesregierung die dritte Kraft für KiTa-Gruppen beschlossen hat. Wir alle hoffen aber, dass dieser Personalausbau nicht erst zum 01.08.2023 erfolgt, sondern bereits früher. Zum 01.08.2021 erhält man bereits eine weitere Unterstützung, denn das Land Niedersachsen hat eine unbefristete Halbtagsstelle für die Sprachförderung genehmigt. Beim Sprachunterricht handelt es sich um eine alltagsintegrierte Sprachförderung. Aus meiner Sicht ist diese Sprachförderung absolut zu begrüßen.

Die momentanen Räumlichkeiten sind aufgrund der hohen Kinderzahlen schon sehr eng. Aufgrund dessen hat die Samtgemeinde bereits das angrenzende Gebäude gekauft. Hier könnte z.B. zukünftig die Krippe untergebracht werden, damit im Kindergartengebäude endlich die ersehnte und dringend benötigte Mensa entstehen kann. Damit aber alle Kinder vernünftig untergebracht sind, musste man auf eine befristete Containerlösung zurückgreifen. Schade nur, dass dadurch der kreative Außenspielplatz weichen musste. In diesem Zusammenhang war es aber angenehm zu hören, dass alle mit der Containerlösung gut zufrieden sind, da sie auch auf Wunsch der Erzieher*innen bedarfsgerecht aufgerüstet wurden.

Bei dem Bau der neuen KiTa besteht aber der absolute Wunsch, dass man mit in die neuen Planungen eingebunden werden. Dies kann ich nur unterstreichen, denn sie sind die Fachkräfte und wissen genau was und wo genau benötigt wird oder was man auf Sicht noch berücksichtigen muss. Hier habe ich angeregt, bereits erste Wünsche zu konkretisieren, damit sie bereits in der Entwurfsplanung berücksichtigt werden können. Im Falle meiner Wahl zum Samtgemeindebürgermeister werde ich diesen Wunsch unterstützen.

Eine wirklich großartige Idee fand ich, dass man zukünftig die Anmeldungen zentral erfasst, um so Doppelbelegungen gleich ausschließen zu können. Dies entlastet sowohl die Leitungen als auch die Verwaltung. Diese Idee werde ich hoffentlich umsetzen dürfen.

Auch besteht ein großer Wunsch sich besser auszutauschen bzw. sich besser zu vernetzen. Ein regelmäßiger Austausch findet aktuell nur einmal jährlich im Kuratorium statt. Hier könnte man sich zukünftig vielleicht nicht nur um die Finanzierung austauschen, sondern auch um Themen wie: Ausblick – wie geht es weiter, Wünsche oder Bestandsaufnahmen. Auch wäre eine bessere Vernetzung mit den anderen Trägern wünschenswert.

Abschließend war es schön zu hören, dass es auch ehrenamtliche Unterstützung gibt. Besonders „Axel“ (Axel Schläger) sei eine klasse Unterstützung, der als Rentner zweimal die Woche vorbeischaut, um von Raum zu Raum zu gehen und den Kindern vorliest oder einfach nur da ist, um da zu sein. Die Kinder finden ihn einfach toll. Vielen Dank für diese Unterstützung „Axel“!

Persönlich hoffe ich, dass ich zukünftig so wie „Axel“ agieren darf, der einfach nur da ist, um zu helfen. Vielen lieben Dank für diese interessanten Einblicke und Ideen.

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