Besuch beim Energyfuchs Bornhorst GmbH

Von: Redaktion | michael-buergel.de

10. Juli 2021

Nach dem Umbau der alten Korn- und Sägemühle an der Holdorfer Straße in Badbergen-Grönloh konnte Ludger Bornhorst mit seinem Team im Februar 2015 endlich das neue Bürogebäude beziehen. Neben dem Bürogebäude wurde zudem für den Bereich Heizung und Sanitär eine neue Lagerhalle gebaut. Die ist mittlerweile zu klein geworden, sodass er diese gerade um 150 qm erweitert.

In seinem Betrieb hat er derzeit 10 Mitarbeiter beschäftigt. Da er sehr viel Wert auf ein gutes Betriebsklima legt sind durch das gute soziale Miteinander Personalwechsel erfreulicherweise selten zu verzeichnen. Darüber konnten wir uns selber ein Bild machen, als ein Teil seiner Mitarbeiter weit nach Feierabend spontan den Grill anzündete.

Im Bereich der Installation- und Wartungsarbeiten bieten er ein fachlich breites Spektrum an. Und in diesem Bereich ist er noch lange nicht am Ende – hier hat er noch eine Menge auf dem Zettel. Dies sorgt auch dafür, dass die Auftragsbücher gut gefüllt sind. Selbst Corona konnte ihm nichts anhaben.

Wenn man Ludger Bornhorst nach seinem Einsatzradius befragt, dann liegen seine Baustellen erfreulicherweise im Umkreis von 20 bis 25 km. Aber der Radius reicht mittlerweile auch bis kurz vor Bremen, wo er sich erfolgreich bei einigen Bauprojekten beworben hat. Um ständig auf dem laufenden zu bleiben hat er sich selber eine eigene Funkantenne angeschafft, um die digitale Welt etwas schneller zu erfahren. Für Wirtschaftsbetriebe ist das schnelle Internet eminent wichtig. Hier muss im Artland insgesamt schneller für eine vernünftige digitale Versorgung gesorgt werden.

Was er sich wünscht: in vielen Bereichen wünscht er sich einen Bürokratieabbau. So ist z.B. an seiner Betriebsstätte kein Ladengeschäft oder ein Ausstellungsraum erlaubt. Ein regelmäßiger Austausch der Handwerksbetriebe an einem runden Tisch wäre nach seiner Auffassung auch eine gute Möglichkeit, dass sich Betriebe besser kennenlernen, voneinander lernen oder einfach nur um sich besser zu vernetzen.

Man merkt ihm an, dass ihm der Nachwuchs sehr am Herzen liegt. Gerne würde er daher auch eine Kooperation mit den Schulen eingehen, sodass man frühzeitig das Interesse an diesem für ihn so tollen Beruf weckt. Auch können junge Menschen, die sich auch über ihre Umwelt Gedanken machen und gleichzeitig Interesse an Technik haben jederzeit gerne bei ihm einmal ein Praktikum absolvieren. Einer seiner Söhne befindet sich gerade in der Ausbildung bei einem seiner Kollegen. Das freut ihn natürlich sehr, denn er weiß, dass er seinen Betrieb in die nächste Generation problemlos übergeben kann. Bis dahin möchte er aber noch den ein oder anderen Wasserhahn selbst anbringen.

Vielen Dank für die tollen Einblicke!

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„Zusammen für das Artland“