Austausch mit Alexander Pampel zum aktuellen Sachstand beim Förderprojekt „Artland smart“

Von: Redaktion | michael-buergel.de

25. Mai 2021

Mit dem Konzept vom digitalen, vernetzten Wissen im ländlichen Raum hat unsere Samtgemeinde das Land Niedersachsen überzeugt und eine Förderung über das Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ erhalten. In diesem Zusammenhang wollte ich mich mit dem Projektleiter Alexander Pampel einmal über den aktuellen Stand erkundigen.

Geplant ist die Umsetzung einer Plattform zu den Themen Gastronomie, Mobilität und Wohnen. Aus Sicht Vieler sollte das Projekt allerdings mehr sein als nur eine App. Diese App kann aber ein Baustein sein, denn vom Grunde her geht es um eine Willkommenskultur im Zukunftsraum Artland. Ziel sollte es daher sein eine Steigerung der Attraktivität und Lebendigkeit des Mittelzentrums sowie eine stärkere Vernetzung mit seinen Mitgliedsgemeinden zu erreichen. Durch Corona sehen wir ja aktuell, wie wichtig digitale und vernetzte Angebote für den ländlichen Raum sind.

Alexander Pampel berichtet, dass die Ausschreibung für die Entwicklung der Web-Seite, des Web-Design und der Web-Entwicklung gerade veröffentlicht wurde. Er hofft, dass sich viele kreative Köpfe an der Ausschreibung beteiligen. In der Zwischenzeit hat es bei den Gastronomen eine Umfrage gegeben. Ziel dieser Umfrage war es in Erfahrung zu bringen, wie die Gastronomen digital ausgestattet sind und ob sie ggf. bereits ein Online-Bezahlmodus haben. Hier war es aus seiner Sicht insgesamt schwierig die Gastronomen zu erreichen. Was er bedauert ist die Tatsache, dass die Kneipen leider nicht mit eingebunden werden.

Aktuell werden gerade Info-Broschüren gefertigt, um so Sponsoren für das Projekt zu gewinnen. Diese Sponsoren erhalten im Gegenzug Werbeplätze in der App. Auch ist man parallel damit angefangen erste Gespräche mit Anbietern von Wohnungen zu führen.

Im Gespräch wird aber sehr schnell deutlich, dass die Kommunikation zum Projekt extrem wichtig ist, denn die Bürger*innen sollen das Projekt nutzen und nutzen wollen, denn aus den vielen auch von mir geführten Gesprächen möchte man sicherlich kein zweites Quakenbrück24 erleben. Geplant ist daher auch eine Testphase, sodass man im Herbst diesen Jahres einen nächsten Stand erreicht haben möchte. Umso wichtiger wird es daher sein, dass nach Freigabe der App auch eine nachhaltige Betreuung gewährleistet wird.

Dieses Projekt ist ein guter Anfang für die Willkommenskultur in der Samtgemeinde und bietet aus meiner Sicht noch viele weitere perspektivisch gute Unterstützungsmöglichkeiten wie z.B. für den Einzelhandel. Ich wäre begeistert, wenn das Projekt erfolgreich umgesetzt und gut angenommen wird. Das ist auch der Wunsch von Alexander Pampel!

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast…

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„Zusammen für das Artland“