Ausbau der KiTa’s geht voran – Warum kein Waldkindergarten?

Von: Redaktion | michael-buergel.de

05. Juni 2021

Für mich bedeutet dies nicht nur für Angebote des traditionellen Bilds „Vater, Mutter, Kind“ zu sorgen, sondern auch für Alleinerziehende, Familien mit Migrationshintergrund und Familien, die den Spagat zwischen Berufstätigkeit, Kindererziehung und der Pflege kranker Angehöriger bewältigen müssen.

Kita- und Kindergartenplätze sind weiterhin sehr stark in der Samtgemeinde nachgefragt. In Quakenbrück entsteht gerade im Europaquartier ein neues Domizil für 95 Kinder. Die Bauarbeiten laufen gerade auf Hochtouren. Aktuell geht man derzeit davon ausgeht, dass Mitte 2022 die Kinder einziehen können.

Ähnlich sieht es in Menslage aus. Hier wird allerdings die bestehende Kindertagesstätte um einen erforderlichen neuen Anbau erweitert. Da die Gemeinde allen Kindern einen KiTa-Platz gewährleisten will, hat man kurzfristig den Bewegungsraum im Obergeschoß des Kindergartens als altersübergreifendende Gruppe umfunktioniert, sodass keine Containerlösung erforderlich wurde. Auch hier geht man derzeit davon aus, dass die Kinder die neuen Räumlichkeiten Mitte 2022 nutzen können. Ich hoffe in beiden Fällen, dass die Termine eingehalten werden können und uns nicht der Baustoffmangel einen Strich durch die Rechnung macht.

Nicht ganz so weit ist man in Badbergen und Nortrup. Allerdings laufen die Planungen auf Hochtouren. Im Vorfeld ist hier und da noch eine Klärung erforderlich. Ich bin aber in beiden Fällen guten Mutes, dass man noch im Jahr 2021 an den Start gehen wird. Es wird Zeit!

Mit allen laufenden und anstehenden Bauvorhaben in der Samtgemeinde hat man bedarfsorientiert und perspektivisch auf den Bedarf reagiert. Aber man muss auch schon weiterdenken, wenn neue Baugebiete erschlossen werden oder wir einen erheblichen Zuzug erfahren. Hier müssen wir uns schnell auf die jeweiligen neuen Situationen einstellen. Einen Stillstand wird es daher mit mir nicht geben!

Mit geht es aber nicht nur darum, dass die Kinder großartig untergebracht sind, sondern auch, dass Eltern durch veränderte Betreuungszeiten flexibler sein können. Hier möchte ich gerne unterstützend mitwirken.

Eine weitere Idee wurde mir die Tage von einigen Erzieherinnen mitgeteilt, dass auch ein Waldkindergarten eine gute Investition sein würde. Das Konzept soll die Kinder gerade in den Bereichen Motivation, Ausdauer, Konzentration, Sozialverhalten und Mitarbeit im Unterricht optimal auf die Schule vorbereiten. Wie ich finde ein interessanter Ansatz, den ich gerne in mein Programm aufnehmen werde.

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